Wer wir sind

Onboarding oder: wie wir gemeinsam durchstarten

09.06.2021

Die ersten Tage und Wochen im neuen Job sind aufregend. Besonders, wenn sich alle im Homeoffice befinden. Wir gewähren einen Blick hinter die Kulissen unseres Onboarding-Prozesses und zeigen, was Raclette-Käse mit dessen Erfolg zu tun hat.  

Homeoffice statt Büro

Einige Unternehmen tun es bereits seit Jahren, andere mussten im letzten Jahr umdenken und den Onboarding-Prozess umstellen. So auch Snowflake. Alle neuen Teammitglieder waren nur vor Ort, um Arbeitsutensilien entgegenzunehmen und konnten ihre Kolleg*innen nur virtuell kennenlernen. Gemeinsam berichten sie heute mit HR & Administration Managerin Giulia Noseda von ihren Erfahrungen und Highlights und verraten, worauf sie sich in der Zukunft am meisten freuen.

Der etwas andere Jobstart: ein Rückblick

Vor 1,5 Jahren habe ich, Sabrina Weigert, bei Snowflake den Bewerbungsprozess durchlaufen und mich seit dem Moment der Zusage auf meinen ersten Arbeitstag als Marketing Managerin gefreut. Doch dann kam alles anders. Am 1. April 2020 machte ich mich zwar auf den Weg ins Büro, jedoch nur um es wenig später mit einem Bildschirm, meinem Laptop und einem umfassenden Einarbeitungsplan in der Hand wieder zu verlassen. Mein neuer Lebensabschnitt startet dann also im Homeoffice.


Nur die Kolleg*innen fehlen: mein Arbeitsplatz im Homeoffice

Natürlich war ich vor allen Dingen froh, dass ich meine neue Stelle trotz der besonderen Situation rund um Covid-19 antreten durfte. Kurz war ich besorgt gewesen, ob dem so sein würde - eine Sorge, die mir dank der transparenten Kommunikation von Snowflake sofort genommen wurde. Der Wehrmutstropfen? Dass ich meine neuen Kolleg*innen nicht persönlich kennenlernen konnte. Ich liebe den Austausch, lasse mich gerne von den Gedanken und Ideen meiner Mitmenschen inspirieren und war skeptisch, wie gut das funktionieren kann, wenn alle von zu Hause aus arbeiten. Denn:

Wie geht virtuelles Miteinander?

Wie ist das Arbeitsklima? Wie die neuen Arbeitskolleg*innen und die Vorgesetzten? Fragen deren Antworten man im Laufe des Bewerbungsprozess, spätestens jedoch am ersten Arbeitstag sucht. Von Anfang an war klar, dass ich in meiner Funktion viele Schnittstellen zu den anderen Teams haben werde, weshalb mir das Miteinander besonders wichtig war. Doch wie sieht das eigentlich aus, wenn sich alle auf Grund einer globalen Pandemie im Homeoffice befinden? Die Antwort hat viel mit besagtem Einarbeitungsplan zu tun, den ich am ersten Arbeitstag mit nach Hause nehmen durfte. Darin war nicht nur geregelt wann ich welche Tools und Prozesse kennenlerne, sondern auch wer mir diese Inhalte vermittelt. Wenn man sich alleine im Homeoffice befindet, ist die Freude besonders gross, wenn hinter jedem Thema ein anderer Name steht. Kein Zufall, wie HR & Administration Managerin Giulia mir verraten hat:

«Der Einarbeitungsplan ist aus vielen Perspektiven wichtig für das Onboarding. Wir wollen jedes neue Teammitglied möglichst schnell mit der neuen Aufgabe vertraut machen und mit allem ausstatten, was sie oder er braucht. Darüber hinaus setzen wir auf die Eigenverantwortung des Teams, binden alle mit ein und nutzen die Kompetenzen einzelner Personen. Deshalb sind einige Slots mit dem direkten Vorgesetzten/ der direkten Vorgesetzten, andere wiederum werden von Teammitgliedern übernommen. Gerade im letzten Jahr haben wir das noch weiter ausgebaut, damit alle neuen Mitarbeitenden im Homeoffice die Möglichkeit haben das Team in kürzester Zeit kennenzulernen und sich als Teil dessen zu fühlen.»

Doch sind es nicht auch die zufälligen Treffen an der Kaffeemaschine, das gemeinsame Mittagessen oder die Drinks nach Feierabend, die das Miteinander ausmachen? Definitiv! Hinzu kommt, dass man bei Meetings aus dem Homeoffice dazu neigt, direkt zum geschäftlichen überzugehen, vor allem wenn einem Smalltalk nicht so wirklich liegt, so wie es bei mir der Fall ist. Damit das Miteinander in keinem Fall zu kurz kommt, dafür sorgt Giulia ebenfalls:

«Mir ist es sehr wichtig, dass sich jeder aufgenommen und wohl fühlt. Dazu gehören Eintritts-, wie auch Probezeitgespräch und ein regelmässiger Austausch im Team, denn wir wollen von Anfang an «nah dran sein». Das ist der Teil, der vor allem den Job betrifft. Genauso wichtig ist es aber, alle auch auf der persönlichen Ebene zu erreichen. In der Regel ergibt sich das durch gemeinsame Pausen oder ein Feierabendbier ganz von alleine, aber auch regelmässige Team- und Firmenevents gehören dazu. Alles Dinge, die im letzten Jahr nicht wie gewohnt möglich waren. Da war Kreativität gefordert. Wir haben Pakete gepackt, Escape Rooms und Bierverkostungen geplant und uns einfach virtuell getroffen.» 

 


Sherlock Holmes, Wein und Raclette: so sah unsere Weihnachtsfeier 2020 aus

Mein Fazit

Heute, beinahe vierzehn Monate später, habe ich nicht nur eine Antwort auf die Frage, wie virtuelles Miteinander geht. Mein Highlight war in diesem Zusammenhang definitiv unsere Weihnachtsfeier. Jede*r hat vorab ein Paket mit den Leckereien für einen ganz besonderen Abend erhalten. Als ich den Raclette-Käse, den Wein und die Kartoffeln in der Hand gehalten habe, war nicht nur mein Hunger, sondern auch die Vorfreude geweckt. Am Ende hatten wir einen lustigen und leckeren Abend, haben gemeinsam mit Sherlock Holmes einen Fall gelöst und auf ein aussergewöhnliches und erfolgreiches Jahr angestossen.

Ich habe gelernt, dass das Arbeiten im Homeoffice nichts an einem wertschätzenden und offenen Miteinander ändert. Im Gegenteil. Daily Check-in und Check-outs wurden ins Leben gerufen, Prozesse optimiert und alle sind trotz oder gerade wegen der räumlichen Trennung weiter zusammengewachsen. Natürlich freue ich mich darauf ganz unkompliziert und spontan einen Schreibtisch weiter Feedback einzuholen und sich auch darüber hinaus noch weiter kennenlernen zu können. Doch solange das nicht möglich ist, tun wir eben von zu Hause aus unser Bestes. Für uns, unsere Kolleg*innen und unsere Kund*innen.

Und was denken meine Kolleg*innen?

Katharina Richter und Yannick Lucombo verstärken seit kurzem Snowflake Breeze als Product Owner/ Project Manager. Wie sie ihre ersten Wochen erlebt haben und worauf sie sich in der nächsten Zeit besonders freuen, verraten sie am besten selbst.

Katharina: «Meine Einarbeitungsphase war sehr aufregend, da ich bereits früh in Projekte mit eingebunden wurde. Als mein erster Kunde mit einer Frage auf mich zugekommen ist, habe ich schnell gemerkt, dass Teamarbeit bei Snowflake mehr als nur ein wichtiges Schlagwort in der Aussenkommunikation ist. Mein Team war sofort da und hat mich unterstützt. Das war nicht nur toll, weil ich erst seit kurzem dabei bin, sondern auch, weil man in der Abgeschiedenheit des Homeoffice vergessen könnte, dass man Teil eines grossen Ganzen ist. Auch wenn das auf Grund der regelmässigen Team Meetings nicht der Fall ist, hoffe ich, dass wir uns bald im Büro wiedersehen. Ich fand es schon im Studium unglaublich motivierend in der Bibliothek zu lernen und der Ehrgeiz der anderen hat mich angesteckt. Darauf freue ich mich, wenn ich meinen Schreibtisch im Homeoffice gegen den im Büro tauschen darf.»


Neu dabei: Katharina Richter...

...und Yannick Lucombo

Yannick: «Zugegeben ich fand es anfangs komisch im Homeoffice zu starten und meine Kolleg*innen nicht persönlich kennenlernen zu können. Weil ich aber von allen sehr herzlich aufgenommen wurde, habe ich mich gleich wohlgefühlt. Begeistert hat mich der durchdachte Einarbeitungsplan und der rote Faden, der darin zu erkennen war. Besonders im Homeoffice, wenn du niemandem über die Schulter schauen kannst, ist es hilfreich zu wissen, was in welcher Reihenfolge kommt und erwartet wird. Schon nach kurzer Zeit konnte ich vieles davon in der Praxis anwenden. Es ist schön so richtig loslegen zu können und zu spüren, dass einem von Tag eins viel Vertrauen entgegen gebracht wird.»

Unser abschliessendes Fazit an dieser Stelle? Wir wollen Danke sagen. An das gesamte Team, das sich nicht nur auf die neue Situation eingestellt hat, sondern seit mehr als einem Jahr auch das Beste daraus macht und Projekte wie gewohnt mit Einsatz, Eigenverantwortung und Kreativität umsetzt. Und natürlich freuen wir uns darauf, wenn wir uns die Gipfeli beim montagmorgendlichen Infocafé wieder gemeinsam im Büro schmecken lassen können. Bis es so weit ist, heisst es eben weiterhin: Montag 8:59 Uhr – bitte einwählen.

Das spricht für sich, oder?
Wir sind der Meinung: Ja! Wenn du der gleichen Meinung bist und Lust an digitalen Lösungen, agilem Vorgehen und Multiprojektmanagement hast, freuen wir uns von dir zu hören. 

Offene Stellen

 

 

 

Über die Autorin: Sabrina Weigert, Marketing Managerin

Sabrina lebt und liebt Kommunikation. Vor ihrem Start bei Snowflake war sie im Bereich Marketing und Sales verschiedener Konzerne und Start-ups tätig. Wenn sie nicht gerade für uns im Einsatz ist, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit einem guten Buch in der Hand, einem Podcast auf den Ohren oder einem Berg unter den Füssen.

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