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Zwischen Trend, Tradition und Nervfaktor: das sind die beliebtesten Kindernamen

24.08.2021

Liam oder Matteo? Mia oder Emma? - Schon mit dem positiven Schwangerschaftstest stellt sich die Frage nach dem passenden Namen für den Nachkömmling. Die Hitparade des Vornamen-Tool zeigt, welche Namen sich 2020 der grössten Beliebtheit erfreuten und dient als Inspirationsquelle für die Namensfindung. 

Noah ist beliebter als Liam, Matteo und Mia

Schon mit dem positiven Schwangerschaftstest stellt sich die Frage nach dem passenden Namen für den Nachkömmling. Möglichkeiten gibt es jede Menge und wer auf eine der bekannten Suchmaschinen als Quelle der Inspiration setzt, kann sich vor Vorschlägen nicht mehr retten. Verschiedene Mami-Blogs, Eltern-Ratgeber und Websites kommen mit unterschiedlichen Ansätzen daher. Sei es die traditionelle Bedeutung, die Herkunft, Trends oder gar die Verdienstchancen. Denn ja, Dirk verdient mehr als Ralf. Namen, die man in der aktuellen Hitparade jedoch vergeblich sucht. Der Vergleich mit der Hitparade des Vornamen-Tools zeigt aber, dass kurze Namen, im besten Fall ein- oder zweisilbig, sich der größten Beliebtheit erfreuen – zum Leidwesen von Erzieher*innen und Lehrer*innen. Man stelle sich nur mal eine Klasse mit fünf Mias, drei Matteos und sieben Milas vor. Was in der Realität hin und wieder vorkommt, stellt theoretisch keine grosse Gefahr dar, denn die Namensvielfalt nimmt deutlich zu. Und während 1966 noch 1800 der Neugeborenen Thomas genannt wurden, sind es 2020 «nur» noch 507 Jungen, die auf den beliebtesten aller Namen «Noah» hören. Das sind gerade einmal knapp 1% aller 2020 geborenen Knaben. Neben Noah stehen Liam und Matteo noch Hoch im Kurs. Spitzenreiter bei den Mädchen ist Mia, dicht gefolgt von Emma und Mila. Die gesamte Hitparade gibt es ab sofort im Vornamen-Tool unter https://vornamen.opendata.ch/.

Das Vornamen-Tool

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Vornamen seit 1902 nicht nur gesammelt, sondern auch in einem interaktiven Tool der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Seit 2017 wird die interaktive Datenbank von Snowflake betrieben, die das Vornamen-Tool damals vor Rationalisierungsmassnahmen rettete und neu programmierte. 

 

Quellen:

 

 

Über die Autorin: Sabrina Weigert, Marketing Managerin

Sabrina lebt und liebt Kommunikation. Vor ihrem Start bei Snowflake war sie im Bereich Marketing und Sales verschiedener Konzerne und Start-ups tätig. Wenn sie nicht gerade für uns im Einsatz ist, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit einem guten Buch in der Hand, einem Podcast auf den Ohren oder einem Berg unter den Füssen.

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